EPFR: Agentur sieht steigender Bitcoin-Preis aufgrund von Inflation

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Mit der Corona-Pandemie und den Regierungssanktionen und Folgen für die Wirtschaft breitet sich auch die Inflationsangst aus. Deshalb erscheint ein Kursanstieg des Bitcoin immer wahrscheinlicher. Immer grössere Summen werden für Hilfszahlungen benötigt, um die Wirtschaft zu stützen. Die Zentralbanken müssen Geld drucken, die Liquidität zu erhalten, was das Inflationsrisiko steigert. Für diese Befürchtungen der Investoren gibt es deutliche Indikatoren.

Laut EPFR sollen in den USA im letzten Monat etwa 5 Milliarden US-Dollar in Fonds mit inflationssicheren Papieren angelegt worden sein. Steven Blitz, Chief US Economist und Managing Director bei TS Lombard, sieht aber auch darin Risiken: nach etwa 18 Monaten befürchtet er einen Anstieg der Inflation und so eine Entwertung von Staatsanleihen.

Wenn solche sicheren Anlagen nicht mehr mit der Inflation mithalten können, verspricht eine Anlage in Bitcoins lukrativere Gewinne.
Der Bitcoin erscheint den Anlegern als sicherer Hafen vor Inflation, denn ihre Ausgabe ist durch das System limitiert. Anders als Geld können sie also nicht in unbeschränkter Menge aufgelegt werden. Erfahrungen in Ländern mit höherer Inflation zeigen, dass dort die Akzeptanz von Kryptowährungen steigt. Der Bitcoin hat sich so seinen als digitales Gold an der Seite des physischen Goldes erobert. Anders als Gold, von dem immer wieder befürchtet wird , sein privater Besitz könnte wieder verboten werden, ist der Bitcoin schwerer zu kontrollieren. Das könnte dem Kurs erneut zu Höhenflügen verhelfen, nachdem der Kurs mit dem Beginn der Krise nur leicht eingebrochen ist und dann seitwärts tendiert hat. Auch die Gerüchte um das Engagement von paypal bei Kryptogeld könnten den Kurs nach oben treiben. Denn so würde eine Verbindung zum regulären Zahlungssystem geschaffen werden.

Ein neuer Bitcoin-Boom scheint nun möglich.

   

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